Samstag, 4. Februar 2012

CVJM-Abend

Am Samstag, den 4. Februar, fand unser CVJM-Abend statt, zu dem Mitglieder, Mitarbeiter und Angehörige eingeladen waren. Bei einem geselligen Abend wurde den geladenen Gästen ein Überblick über die aktuelle Arbeit des CVJM gegeben. Neben ein paar allgemeinen Anmerkungen über die Vereinsarbeit, die damit verbundenen aktuellen Probleme und einen Ausblick, unter anderem auf die bevorstehenden Neuwahlen an der JHV, gab es eine Präsentation über die Arbeit im vergangenem Jahr. Aufgelockert wurde das Programm durch eine Andacht und zahlreiche Lieder. Bei einem gemeinsamen Essen im Anschluß war viel Zeit zum persönlichem Gespräch. Außerdem nutzte der Vereinsvorstand die Gelegenheit dazu von den zahlreich erschienen Gäste eine Rückmeldung über die aktuelle Vereinsarbeit einzuholen.

Montag, 23. Januar 2012

ökumenische Bibelwoche 2012

In der Woche vom 22. bis 26. Januar fand in Neustadt die ökumenische Bibelwoche statt, an der sich neben der ev. und kath. Kirchengemeinde auch die Landeskirchliche Gemeinschaft und der CVJM beteiligten. Thema der Bibelwoche waren ausgewählte Psalmen die das Klagen, Loben, Bitten und Danken behandelten. Los ging es am Sonntag mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der katholischen Kirche. Am Montag waren wir vom CVJM Gastgeber und das Thema war "Klagen statt Jammern". Als erstes verdeutlichten wir anhand von Beispielen aus der Bibel, was der Unterschied zwischen Klagen, Jammern und Murren ist. Dann machten wir uns in Zweier- und Dreiergruppen daran ein paar Fragen zum Psalm 13 zu beantworten. Abschließend machten wir uns einige Gedanken was der Psalm für unser eigenes Leben bedeutet. Aufgelockert wurde die Bibelarbeit durch Lieder und Gebete.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Essen für einen guten Zweck

Am 4. Oktober lud der CVJM Neustadt/Aisch zu einem gemeinsamen Mittagessen in das evangelische Gemeindezentrum ein. Mit 19 unterschiedlichen Eintopfgerichten und Nudelsoßen wurde für jeden Geschmack etwas geboten. Mit dieser Veranstaltung wurden Spenden für den Projektbereich "Kinder-Jugend-Familie" der Aktion Hoffnungszeichen des CVJM gesammelt.
So wird im Projekt "Lifegate" behinderten Kindern und Jugendlichen aus dem Westjordanland eine Betreuung und Ausbildung ermöglicht. Da es in dieser Krisenregion für behinderte Menschen so gut wie keine Fördermöglichkeiten gibt, ist das Projekt wirklich ein Hoffnungszeichen. Der Umstand, dass palästinensische Ärzte mit israelischen Kliniken zusammenarbeiten, ist ein weiterer Grund zur Hoffnung. Ähnlich wie bei diesem Projekt werden auch Arbeiten anderswo in der Welt geleistet, die Familien in ihrem Alltag unterstützen, wobei auch die geistliche Unterstützung in ihr Leben hineinwirken soll.
An der Erntedankfest-Aktion beteiligten sich etwa 35 Helfer aller Altersgruppen. Für die Einen ist es eine Selbstverständlichkeit, mitzuhelfen und anderen macht es einfach Spaß, etwas gemeinsam zu veranstalten. Beim Eintopfessen, an dem ca. 250 Personen aller Altersgruppen teilnahmen, wurde eine Spende von ca. Tausend Euro gesammelt. Hierfür sagen wir allen Spendern herzlichen Dank. Besonders gefreut haben sich darüber einige Gäste aus Kolumbien, die zufällig bei einer Mitarbeiterin des CVJM zu Gast waren.

aus Neustädter Rathausbote, November 2009

Samstag, 13. September 2008

Auf der Suche nach Annabelle

NEUSTADT - Um das Schicksal der Gouverneurstochter Annabelle ging es beim Abenteuerspiel des CVJM im Rahmen des Neustädter Ferienprogramms. Annabelle wurde von Piraten entführt, und beim Überfall auf den Palast ereigneten sich schreckliche Dinge. Aufgabe der Kinder war es nun, die Geister von William Golding, Jack Sparrow und anderen zu erlösen. Um das zu erreichen, mussten die Gruppen beispielsweise die Finger von Drei-Finger-Joe wiederfinden oder dem schielenden Charly sein verlorenes Auge wiederbringen. Und so streiften die Kinder durch die Innenstadt, um Teile einer Karte zusammenzusetzen und die entführte Annabelle wiederzufinden.

aus FLZ Nr. 219 von Donnerstag, 18. September 2008

Samstag, 16. August 2008

Aus jungen Campern sind Betreuer geworden

NEUSTADT/RETZENDORF (cha) - Seit 40 Jahren veranstaltet der Christliche Verein junger Menschen (CVJM) Neustadt Ferienlager für Kinder und Jugendliche. Und mit ganz wenigen Ausnahmen vor Jahren fuhr man dafür jeden August nach Retzendorf bei Windsbach im Landkreis Ansbach. Zu der Attraktivität des Ortes trägt vor allem das Waldstrandbad bei, aber auch der Charme des Städtchens Windsbach.
"Hier gehen die Uhren irgendwie ein bisschen langsamer und das ist so erholsam. Windsbach hat wirklich eine Art 'verschlafenen Charme'. Außerdem kenne ich hier jeden Kaugummiautomaten seit meiner eigenen Kindheit und fühle mich jedes Jahr sofort wieder zu Hause", fasste eine Studentin ihre Gefühle für Windsbach zusammen. Sie fährt schon mit zum Zeltlager, seit sie neun Jahre alt war, und gehört inzwischen zum Kreis der Betreuer. Bei einigen Familien ist es inzwischen schon die zweite oder dritte Generation, die zum Zeltlager fährt, und viele Teilnehmer früherer Jahre sind jetzt immer noch dabei - als Betreuer.
In der ersten Woche waren rund 90 Kinder da: Da braucht es schon ein Team von gut 20 Erwachsenen für die Aufsicht, Programmgestaltung und allem Drum und Dran. Für die 40 Jugendlichen in der zweiten Woche war der Betreuerstab nur unwesentlich kleiner. Allein fünf Personen sind damit beschäftigt, die große Mannschaft mehrmals täglich zu verpflegen.
Am Zeltlager nehmen einige teil, die sich vorher schon kannten, die Mehrheit lernt sich aber erst in diesem Kreis kennen. Die Teilnehmer stammen aus allen sozialen Schichten. Die Gruppe muss sich schnell zusammenfinden, denn Anreise ist immer samstags und traditionell ist der erste Programmpunkt am Sonntag eine nicht ganz kurze Wanderung zur Gottesruhkapelle am Ortsausgang von Windsbach Richtung Wolframs-Eschenbach, wo die christlichen Camper jedes Jahr im Gottesdienst singen.
Gemeinsames Singen ist auch sonst ein wichtiger Bestandteil des Programms. Daneben gibt es Kennenlernspiele, später Geländespiele, zum Beispiel eine Fahrt auf einem selbst gebastelten Floß auf der Rezat. Auch so genannte Vertrauensspiele zum Aufbau eines starken Gruppengefühls gehören immer dazu. Weiter stehen Basteln und regelmäßiges Schwimmen auf dem Programm. Einer der Höhepunkte ist die Nachtwanderung mit Fackeln.
Die Stimmung im Lager ist gut, fast euphorisch. Der einzige Wermutstropfen für die Campteilnehmer war in den vergangenen Tagen der anhaltende Regen, der den Zeltplatz durchweichte: Der nasse Wiesenboden verwandelte sich teilweise in Morast und man tat gut daran, mitten im August Gummistiefel oder doch zumindest feste Schuhe zu tragen. Das wäre der einzige Verbesserungswunsch der CVJM-Camper an die Stadt Windsbach: Dieser Platz hinter dem Bad sollte irgendwie fester oder trockener gemacht werden. "Vielleicht würde eine Platzdrainage oder ein Auffüllen helfen", meinte einer. "Wenn der nette Bademeister Betz nicht gewesen wäre und uns nicht schon mit diesem und jenem ausgeholfen hätte, wären wir vielleicht schon untergegangen", fügte ein anderer halb scherzend hinzu. Auch sein Vorgänger Feiler sei den Campern bereits mit Rat und Tat zur Seite gestanden.

aus FLZ Nr. 194 von Mittwoch, 20. August 2008